Beim Rasicross geht es darum, mit einem Rasenmäher-Traktor, der nach einem Reglement aufgebaut werden muss, in Rennen gegeneinander anzutreten.

In einem Pub im britischen Wisborough Green wurde 1973 die Idee geboren sich einem kostengünstigen Motorsport zwecks Freizeitgestaltung ausserhalb der allwöchendlichen Gartenarbeit zu widmen. So kam es unter dem Impuls des im Rallysport aktiven Jim Gavin, Rasenmäher umzubauen um so gegeneinander anzutreten. So hob man “Lawnmower Racing” aus der Traufe.

Die ein wenig später festgelegten Hauptziele waren, ua kein Sponsoring, kein Kommerz, keine Geldpreise und keine modifizierten Motoren, woraus resultierte, die Kosten gegenüber anderen Motorsportarten, niedrig zu halten, um somit kleinstem Budget Motorsport betreiben zu können.

Die ersten Zeilen der Britischen Motorsportpresse über Lawn Mower Racing beschrieben wohl auch genau desshalb: "die billigste Form des Motorsports in UK"

Wann genau Lawn Mower Racing auf’s Festland kam und somit umgetauft wurde, ist nicht bekannt. Bekannt ist jedoch dass:

1995 traten die ersten Rasicross-Piloten in Luxemburg beim Mähdrëschercross gegeneinander an.

1996 gab es das erste “offizielle” Rasicross-Rennen in Walsdorf (L)

1999 Gründung der LRCF(Luxemburger Rasicross Federation) wobei das Britische Reglement in die Deutsche Sprache übersetzt und die Superstandard-Klasse hierzulande eingeführt wurde.

Im Dezember 2007 ist durch den Impuls der LRCF ein Treffen von 4 Nationen (Belgien, Deutschland, Schweiz und Luxemburg) einberufen worden, um ein einheitliches Reglement auszuarbeiten. Jedes Land schickte 2 verantwortliche Personen auf den „Grözenberg“. Nach gut 7 Stunden intensiver Diskussion war ein Europäisches Regelwerk geschaffen, dem jedes Land zustimmte, mit ein wenig Abweichung vom Englischen Reglement.

Bis heute fahren die 4 Nationen (DE;BE;CH;LUX) unter dem Europäischen Reglement in 2 verschiedenen Klassen: die Standard-Klasse und die Superstandard-Klasse.


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